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Fortbildungen für Berufseinsteiger*innen - Schuljahr 2021/2022

Informationen für die Gymnasien und Gemeinschaftsschulen der Regionalstelle Stuttgart

Zielsetzung und Beschreibung des Angebots

Das ZSL bietet Berufseinsteiger*innen des sog. "Corona Jahrgangs 2020" ein besonderes, teilweise stark individualisiertes Unterstützungsprogramm, das freiwillig und nach Bedarf genutzt werden kann. Die Seminare haben dafür in Zusammenarbeit mit dem KM und anderen Vertreter*innen des ZSL ein Konzept erarbeitet, das aus 3 Säulen besteht.

Die pandemiebedingt besonders betroffenen Experimentalfächer und Fächer mit hohem Praxisanteil (Physik, Chemie, Biologie, NWT, Sport, Musik und Bildende Kunst) werden in Säule 1 besonders berücksichtigt. Das Angebot richtet sich in Säulen 2 und 3 an alle Junglehrkräfte.

Graphik des Säulenkonzepts
 

Konzept Berufseingangsphase -PDF-Download

Coaching-Angebote präsenz/digital Fächer/Pädagogik - PDF-Download


zu Säule 1: Module der Fächer

Tandems aus Aus- und Fortbildner*innen haben halbtägige Fortbildungsangebote erstellt, die sich inhaltlich schwerpunktmäßig an den Bedarfen der Berufseinsteiger*innen orientieren z.B. zum Thema Kursstufenunterricht, Gefährdungssituationen im Experimentalunterricht u.v.m. Die Praxisanteile der Fächer werden in den Fortbildungsmodulen besonders Thema sein.

Angeboten werden 2-3 Halbtagsmodule pro o.g. Fach, die über LFB-online buchbar sein werden. Eine Übersicht der Angebote bekommen die Schulen über das ZSL als Broschüre zugesandt: Download Module Fächer/Pädagogik als PDF


zu Säule 2: Individualangebote für Unterrichtsberatung in Präsenz oder digital 

Jede*r Junglehrer*in kann bis zu zwei (bei 3 Fächern 3) Unterrichtsbesuche in Präsenz mit anschließender Beratung und mit fachlichem und/oder pädagogischem Schwerpunkt wahrnehmen. Alternativ ist eine digitale unterrichtsbezogene Beratung möglich.

Die Beratung nach dem Unterrichtsbesuch kann als Einzelberatung oder in einer Kleingruppe (bis 3 Kolleg*innen) durchgeführt werden. Letzteres könnte z.B. für junge Kolleg*innen einer Fachschaft im Anschluss an die Unterrichtsstunde eine*r Kolleg*in sinnvoll sein. Eine mögliche Variante ist eine sog. Schulpraxisreflexion, eine kollegiale Beratung von 2-3 Kolleg*innen unter der Leitung eine*r Ausbilder*in. Die 2- 3 teilnehmenden Kolleg*innen der schulnahen Gruppe, die auch unterschiedliche Fächer haben können, melden sich gemeinsam am Seminar Stuttgart an. Sie verpflichten sich für 2 oder 3 gemeinsame Unterrichtsbesuche, bei denen jede*r Kolleg*in der Gruppe abwechselnd einmal unterrichtet. Die anderen hospitieren und besprechen im Anschluss unter Anleitung und nach stärkenorientiertem Verfahren verschiedene Aspekte des gesehenen Unterrichts.

Mögliche fachbezogene Schwerpunkte der Beratungsbesuche könnten sein: z.B. kognitiv aktivierende bzw. gute Unterrichtsgespräche, zielführende und langfristige Unterrichtsvorbereitung, sinnvolle Fehlerkorrektur, Sicherung des Oberstufenniveaus, Experimentieren oder praktisches Arbeiten im Unterricht, kognitiv aktivierende Aufgaben/Übungen erstellen, etc. 

Pädagogische Schwerpunkte könnten z.B. Klassenführung, überfachliche Aspekte der Unterrichtsgesprächsführung, Gesprächsführung allgemein, Wege zu einem guten Klassenklima, Umgang mit Konflikten, Klassenlehrertätigkeit, etc. sein.

Das Abteilung 5/ Ref. 54 des ZSL bietet zusätzlich eine individuelle Beratung zum Thema „Erhaltung meiner Gesundheit“. 

Die Ansprechpartner*innen des Seminars Esslingen, die für die unterschiedlichen Beratungsangebote zur Verfügung stehen, sind der Liste zu Säule 2 in Kürze hier zu entnehmen. Wir bitten die Berufseinsteiger*innen, für die pädagogischen und fachdidaktischen Beratungen – ob einzeln oder als Gruppe - direkt Kontakt mit den Berater*innen des Seminars Esslingens  aufzunehmen.


zu Säule 3: Pädagogisch-psychologische Halbtagsmodule 

Tandems aus Seminarmitarbeiter*in und Fortbildner*in der Abt. 5 /Ref. 54 bieten zwei Wahlmodule zu pädagogischen Themen „Klassenführung“, „Umgang mit Konflikten“ , Umgang mit Belastung im Beruf", "Klassenlehrkraft" und „schwierige Gespräche führen“ an.

Außerdem bietet das ZSL zusätzlich zwei Module „Pädagogische Fallbesprechung“ als Schnupperangebot mit der Möglichkeit der Überführung in feste Gruppen an (dann mit 6-8 Terminen je Schuljahr à 2,5-3 Stunden). 

Weiterhin können zwei Module „Einführung in die kollegiale Beratung“ mit der Möglichkeit der selbst organisierten Verstetigung belegt werden. Im Fokus stehen hierbei u.a. Unterrichtshospitation, kollegiales Feedback, Unterrichtsstörungen, Selbstmanagement. Als diagnostische Instrumente werden gängige Unterrichtsbeobachtungsbögen genutzt.
Die Gruppen werden jeweils von Fachpersonal geleitet. 

Besonders hinweisen möchen wir auf Angebote im Bereich "Kooperatives Lernen".

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen in Säule 3 erfolgt über LFB-online.

Kontakt: Prof. Anke Reuschling (reuschling at seminar-esslingen.de )

 

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