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Deutsch - Projekte und Exkursionen

Danzig

Dunkle Giebel, hohe Fenster,
Türme tief aus Nebeln seh'n,
bleiche Statuen wie Gespenster
lautlos an den Türen stehn.

Träumerisch der Mond drauf scheinet,
dem die Stadt gar wohlgefällt,
als läg' zauberhaft versteinet
drunten eine Märchenwelt.

Ringsher durch das tiefe Lauschen,
über alle Häuser weit,
nur des Meeres fernes Rauschen -
wunderbare Einsamkeit!

Und der Türmer wie vor Jahren
singet ein uraltes Lied.
"Wolle Gott den Schiffer wahren,
der bei Nacht vorüberzieht!"

Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Exkursionsteilnehmer

6 Tage Danzig

Bei der Ankunft in Danzig regnete es - in Strömen erst bei der Stadtführung mit unserem "Erklärer", die nach einem kurzen Frühstück und dem Beziehen der Zimmer auf unserem Programm stand.
Durch die lange Anreise übernächtigt, frierend und zum Teil völlig durchnässt machten wir uns ein erstes Bild von der Stadt Danzig, deren Schönheit sich uns wegen Nebel, Regen, Sturm und Wind nur widerwillig offenbarte.
Dankbar nutzten wir die Gelegenheit ins Trockene zu kommen und die Cafes und Kneipen des Stadt auf eigene Fast kennen zulernen, nachdem Herr Utikal in einem fast heroischen Akt die Stadtführung für beendet erklärte.
In den nächsten Tagen besserte sich das Wetter merklich - also keine Chance für die Referendare (auch für die verspäteten), dem dicht gedrängten Programm zu entgehen.

 
Erste und eher kurzweilige Programmpunkte sorgten für Abwechslung oder brachten uns zum Nachdenken: die Besichtigung des KZ Stutthof und der Besuch eines ehemaligen Häftlings des Lagers, der Abstecher in die
Marienburg, ein Gespräch mit dem Autor Pavel Hüelle, der Ausflug nach Sopot, ein Spaziergang auf den Spuren von Günter Grass oder die Hospitation in einer Danziger Schule - nur einige unserer Etappen in den wenigen Tagen in Danzig, die meist durch einen Vortrag oder einige kurze Bemerkungen von uns Referendaren ergänzt wurden.

Sutthof

Unser Dank für die gelungene und schöne Exkursion gilt Herrn Abelein und Herrn Utikal - nicht für die sehr gute Organisation, sondern auch dafür, dass sie die Rolle des Blitzableiters übernahmen und allen Zorn und Ärger
wegen angeblichen Ruhestörungen auf sich nahmen. Danzig wird für die meisten in guter Erinnerung bleiben und wir hoffen auf Krakau/Prag!!!!

Blechtrommel

Neptunbrunnen

Bericht: M. Machoczek, Bilder: M. Machoczek (2) und Rüdiger Brix (2)



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